Gesichtspflege im Winter – Tipps für die richtige Hautpflege – Dr. Ute Schick Kosmetik

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Gesichtspflege im Winter – Tipps für die richtige Hautpflege

So bleibt Ihre Haut auch bei Minusgraden frisch

So wunderbar der Winter auch ist, die Haut führt er ganz schön aufs Glatteis. Minusgrade, Heizungsluft und der abrupte Temperaturwechsel, wenn wir vor die Haustür treten oder wenn wir von draußen hereinkommen. Im Winter braucht die Haut viel Schutz und eine Extraportion Pflege – vor allem im Gesicht. Erfahren Sie, worauf es bei der Gesichtspflege im Winter ankommt. 

Gesichtspflege im Winter – Minuspunkte für Minusgrade

Wenn sich vor dem Fenster hübsche Winterlandschaften ausbreiten, der Schnee schwer auf den Bäumen hängt und wir uns auf den Skiurlaub freuen, hat gerade die Haut nichts zu lachen. Vor allem die ungeschützte Gesichtshaut. So wie Wasser für unser Leben, ist Feuchtigkeit für unsere Haut essenziell. Der Winter, genauer gesagt die kalte Luft, stresst unsere Haut und rüttelt gehörig an ihren Feuchtigkeitsreserven und Schutzbarrieren. Wie das alles zusammen hängt, erkläre ich Ihnen:

Kalte Luft ist trocken und trockene Luft entzieht der Haut Feuchtigkeit. Sie begünstigt den sogenannten Transepidermalen Wasserverlust (TEWL), also die Verdunstung von Feuchtigkeit über die Hautoberschicht (Epidermis). Anders ausgedrückt: Da der Druck von trockener Luft höher ist, liegt sie schwerer auf der Hautoberfläche und pusht auf diese Weise den Wasserverlust über die Haut zusätzlich.

Übrigens ist die Abgabe von Feuchtigkeit (der Transepidermale Wasserverlust) über die Hautoberfläche in geringem Maße ganz normal und ein natürlicher Job der Haut.

Zurück zum Winter: Draußen in der kalten Luft verengen sich die feinen Blutgefäße der Unterhaut – die Haut wird dadurch weniger durchblutet und die Belieferung der Zellen mit wichtigen Nährstoffen gerät ins Stocken. An dieser Stelle potenziert sich das „Problem“, denn durch den verlangsamten Hautstoffwechsel verliert die Haut noch mehr Feuchtigkeit. 

Trockene Haut im Winter – zu viel Trockenheit

Zu allem Übel mögen auch die Talgdrüsen keine Kälte. Bei Minusgraden unter acht Grad Celsius fahren sie die Hautfettproduktion (Lipidproduktion) herunter, wodurch die fetthaltige, schützende Außenbarriere der Haut dünner und durchlässiger wird. Die Folge: Die Haut büßt noch mehr Feuchtigkeit ein, wird schlapp und verliert gewissermaßen die Motivation, selbst gut für sich zu sorgen. Und zu guter Letzt setzen auch noch die trockene Heizungsluft und der extreme Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen der Haut zu.

Unterm Strich hört für die Haut im Winter der Spaß auf. Die gute Nachricht: spannende, trockene Haut mit rauen Stellen, rissigen Lippen, gerötete Nasen oder gereizten Wangen muss nicht sein. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit und der richtigen Gesichtspflege für den Winter können Sie Ihrer Haut helfen und sie optimal schützen.

Mein Tipp: Auch stark reizende Kosmetik oder eine allzu häufige Hautreinigung mit aggressiven Tensiden oder Peeling-Partikeln greifen die äußere Hautbarriere an, die Sie gerade im Winter besonders schützen sollten.

Hautschutz im Winter – tagsüber warm anziehen!

Sensible, fettige oder reife Haut – was die Haut im Winter braucht, hängt natürlich von ihren  Bedürfnissen und Ihrem individuellen Hauttyp ab. Und selbst dafür gibt es nicht immer eine Musterlösung, denn jede Haut erlebt auch innerhalb ihrer eigenen Welt Schwankungen – sie reagiert auf Stress, Glück, Krankheiten, Medikamente oder hormonelle Umstellungen. Dennoch gilt für alle Hauttypen gleichermaßen: Im Winter braucht die Haut mehr Schutz. Vor allem beim Spaziergang, Skifahren oder Rodeln – also bei allen längeren Aktivitäten an der frischen Luft.

 

Wie nun können Sie Ihre Haut im Winter optimal „einpacken“? Idealerweise mit einer fettreichen Pflege. Dazu zählen fetthaltige oder nährende Gesichtscremes mit Pflanzenfetten wie Sheabutter oder natürlichen Ölen wie Aprikosenkernöl, Avocadoöl oder Inka-Nuss-Öl. Diese Fettschicht aus Cremes oder Ölen stellt sich der wintermüden, hauteigenen Schutzschicht wie ein Retter zur Seite. Sie zeigt der kalten Luft die rote Karte und verhindert auf diese Weise die Verdunstung der Hautfeuchtigkeit. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Ohne diesen Schutz würde die eiskalte Luft wie ein Magnet an den Feuchtigkeitsreserven Ihrer Haut saugen.

Mein Tipp: Entfernen Sie allzu viel Fett nach einem Spaziergang, wenn Sie wieder im Warmen sind, alsbald von Ihrer Haut, sodass sie wieder atmen kann. Perfekt dafür eignet sich ein mildes Gesichtswasser wie beispielsweise Rosenwasser: Einfach ein paar Tropen auf ein Wattepad geben und die fetthaltige Pflege sanft von der Haut nehmen.

Gesichtspflege im Winter – Fett oder Feuchtigkeit?

Verwenden Sie im Winter tagsüber eine reichhaltigere Pflege. Hinsichtlich Feuchtigkeitsanteil in der Kosmetik lautet die Faustregel für die kalte Jahreszeit: Feuchtigkeit ja, aber in einem geringeren Anteil als im Sommer. Wichtig: Schützen Sie Ihre Haut vor allem bei einem langen Winterspaziergang oder im Skiurlaub mit einer fett- oder ölreichen Schicht.

Für die Nacht gilt: Versorgen Sie Ihre Haut, genauer gesagt die feuchtigkeitsbindenden Substanzen in der Hornschicht, auch als Natural Moisturizing Factor bezeichnet, mit einer satten Portion Feuchtigkeit. Und sparen Sie jetzt mit Fett.

 

Besondere Wirkstoffe unterstützen die Gesichtspflege im Winter zusätzlich:

  • HyaluronsäureDie hohe Wirksamkeit von Hyaluron ist schon seit Jahren wissenschaftlich belegt. Zahlreiche dermatologische Studien untermauern ihre effizienten wasserbindenden Eigenschaften. Besonders niedrigmolekulare Hyaluronsäure wirkt tief in der Haut.
  • Coenzym Q10Coenzym Q 10 wirkt gegen freie Radikale, stärkt das Bindegewebe und kurbelt die Zellerneuerung an. Q10 ist ein körpereigenes Enzym, dessen Produktion mit dem Alter nachlässt. 
  • CeramideCeramide sind Lipide (Fette), sie halten die Haut geschmeidig, verbessern die Durchfeuchtungsprozesse und stärken die äußere Hautbarriere. Dank ausgezeichneter Anti-Aging-Eigenschaften reduzieren sie nachweislich Falten. Im Alter lässt die Ceramid-Produktion nach.
  • Vitamine wie A, C und E: Die Vitamine A, C und E schützen als hochwirksame Antioxidantien die Hautbarriere vor freien Radikalen. Vitamin C stimuliert zusätzlich die Kollagenproduktion und Vitamin A unterstützt die Zellregeneration.

Welche Wirkstoffe individuell für Ihren Hauttyp die richtigen sind, können Sie mit meinem Hauttest herausfinden. Das Ergebnis zeigt uns, welche Wirkstoffe für Ihre Haut optimal sind. Mit diesen Wirkstoffen bekommen Sie anschließend Ihre persönliche Gesichtscreme mit allen Aktivstoffen in der Dosierung, in der sie tatsächlich auch wirken.

Nachweislich absorbiert unser Blut auch die Stoffe aus der Kosmetik – achten Sie daher immer auf hochwertige und natürliche Inhaltsstoffe. Am besten schonend gewonnen und verarbeitet.

Mein Tipp: Die zarte Augenpartie gehören zu den von der Kälte am härtesten getroffenen Hautstellen. Verwenden Sie deshalb besonders im Winter eine reichhaltige und schützende Augenpflege.

Fazit

Im Winter neigt die Haut zu Trockenheit und wird empfindlicher. Sowohl die kalte Luft draußen als auch die Luft der Heizung sind trocken und trockene Luft räubert die Feuchtigkeitsspeicher der Haut leer. Außerdem greift die kalte Luft den äußeren Schutzschirm der Haut an und blockiert die Produktion schützender Lipide.

Daher sollte Ihre Gesichtspflege für den Winter drei wesentliche Dinge enthalten: Feuchtigkeit, Fett und vitaminreiche Wirkstoffe. Nach Ihrem Hauttyp-Test erhalten Sie von mir exakt die Creme, die Ihrer Haut hilft, auch bei Minusgraden die Spannkraft, Elastizität sowie eine frische Ausstrahlung zu erhalten.

Unsere Cremes enthalten wichtige Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Ceramide oder Coenzym Q10 in optimaler Dosierung. Sie spenden Feuchtigkeit, wehren freie Radikale ab und unterstützen essenzielle Anti-Aging-Prozesse der Zellerneuerung und Regeneration – für eine schöne Haut im Winter.

von Dr. Ute Schick

 

Bildnachweis: Titelbild: Ada Summer/ gettyimages, Bild 2: Narongsak Kumma / EyeEm/ gettyimages, Bild 3: Javier Sánchez Mingorance / EyeEm/ gettyimages. Bild 4: Jonathan Knowles/ gettyimages.